System & Roadmap
Vom Pilotprojekt in die Regelversorgung.
rare united ist als Stufenmodell angelegt: erst entwickeln, dann in der Praxis prüfen, dann skalieren. Jede Stufe muss belegen, dass der nächste Schritt gerechtfertigt ist.
Diese Seite richtet sich an Kostenträger, Politik und Fachöffentlichkeit. Sie beschreibt Zeitplan, Kennzahlen und die technische Grundlage für Skalierung.
Das Stufenmodell.
Scenario-Scoping-Workshop
Gemeinsam mit unserem Partner haben wir in die Zukunft der Anamnese geschaut und von dort aus konkrete Konzepte und To-dos definiert.
- Analyse des Ist-Zustands
- Potentialanalyse
- Offenes Brainstorming und Evaluierung
Konzeptphase, Partnering und Vorbereitung
Wie wollen und können Eltern im Wartezimmer kommunizieren, wie ungestört beantworten sie Fragen? In der Detailkonzeption haben wir uns intensiv mit vielen Fragen auseinandergesetzt und Partner aus Wissenschaft, Lehre und IT an einen Tisch gebracht.
- Detailkonzept
- Roadmap, Planung, Projektfilm und Kommunikation
- Kommunikation mit Partnern
Development und Testing
Entwicklung digitaler Assets und Hardware-Evaluation.
- Design und Umsetzung von Secure Clouds und Datenmodellen
- Entwicklung des digitalen Posters, der Survey-App und der Anamnese-App
- Abstimmung und Testing
Pilotphase in 10 Praxen
Digitale Poster im Wartezimmer, Nutzung über die Geräte der Familien, Rückmeldung aus dem Praxisalltag. Ziel ist nicht Reichweite, sondern Erkenntnis: Funktioniert der Ablauf unter realen Bedingungen?
- Ausstattung und Betreuung der Pilotpraxen
- Quartalsweise anonymisierte Nutzungsstatistik
- Strukturierte Rückmeldung der Praxisteams
Studie: Auswertung, Evidenz & Skalierung
Wissenschaftliche Auswertung der Pilotdaten, Bewertung des Nutzens und – auf dieser Grundlage – Entscheidung über die Ausweitung. Erst Evidenz, dann Fläche.
- Auswertung unter der Leitung von Dr. med. Christina Lampe
- Aufbereitung für Kostenträger und Fachgesellschaften
- Skalierungskonzept für weitere Praxen und Regionen
Weitere Vorsorgeuntersuchungen und Indikationen
Die Plattform ist modular gebaut. Weitere Indikationen und weitere Vorsorgeuntersuchungen sollen ergänzt werden, ohne den Ablauf für Familien und Praxen zu verändern.
- Neue Merkmalsmodule ohne Umbau des Frontends
- Anbindung weiterer wissenschaftlicher Partner
- Erweiterung der Allianz um zusätzliche Akteure
Evidenz
Was gemessen wird – und was ausdrücklich nicht.
Belastbare Aussagen brauchen Zahlen. Vertrauen braucht die Zusicherung, dass diese Zahlen niemanden identifizierbar machen. Beides ist möglich.
Kennzahl 01
Nutzungshäufigkeit
Wie oft wurde das System genutzt – pro Quartal, pro Pilotpraxis, aggregiert und ohne Personenbezug.
Kennzahl 02
Auffälligkeitsrate
Wie oft ergab die Auswertung einen Hinweis. Diese Rate ist die Grundlage für jede Aussage über den Nutzen des Verfahrens.
Kennzahl 03
Praxistauglichkeit
Qualitative Rückmeldung der Praxisteams zu Ablauf, Zeitaufwand und Nutzen im Gespräch mit Familien.
Nicht erhoben werden personenbezogene Daten zu Familien oder Kindern, keine Verläufe einzelner Nutzungen und keine Daten, die eine Wiedererkennung erlauben. Die Statistik ist ein Summenwert, kein Register.